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Im Labor (Foto: K. Nitsch) Familienausflug in HAUS DER TAUSEND TEICHE (Foto: K. Nitsch) Kinder vor dem Aquarium (Foto: K. Nitsch)

31. Kolloquium im Biosphärenreservat informiert über Regionalprodukte aus alten Getreidesorten

Anbau alter Getreidesorten auf dem Modellacker Wartha (Foto: Steffen Krausche)

Alte Getreidesorten wie z. B. Jägers Norddeutscher Champagnerroggen und Alter Pommerscher Dickkopf sind in den vergangenen Jahrzehnten mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Heute werden sie wiederentdeckt und überzeugen mit gesunden Inhaltsstoffen und gutem Geschmack. Im Biosphärenreservat “Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“ wachsen die alten Getreidesorten inzwischen wieder auf ca. 160 ha Feldfläche.

Das 31. Kolloquium im Biosphärenreservat beleuchtet die gesamte Produktionskette dieser Sorten: über den Anbau zur Verarbeitung bis hin zu Vermarktung und Verzehr und beleuchtet auch die Frage: Wie gesund sind
eigentlich Vollkornprodukte aus diesen alten Getreidesorten?
Das Kolloquium findet am Mittwoch, den 8. März 2017 von 14:30 bis 17:45 Uhr im Haus der Tausend Teiche in Wartha statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Programm

14.30 Uhr    Begrüßung und Einführung
Jan Prignitz, Stellv. Leiter Biosphärenreservatsverwaltung

14.35 Uhr    Anbau alter Getreidesorten und Netzwerke in Deutschland und in einzelnen Bundesländern sowie im Biosphärenreservat
Rudolf Vögel, Landesamt für Umwelt Brandenburg

15.30 Uhr    Vorteile und Herausforderungen bei der Verarbeitung alter Getreidesorten
Sebastian Unger, Rätze-Mühle & Co. KG

16.00 Uhr    Kaffeepause mit Brotverkostung

16.15 Uhr    Praxisbericht im Umgang mit alten Getreidesorten als Landwirt und Bäcker
Jörg Sperling, Landwirt und Bäcker, Bäckerei Brade Spremberg

17.00 Uhr    Regelmäßiger Verzehr von Vollkornprodukten aus alten Getreidesorten – Bewertung aus Sicht einer Ernährungsberaterin
Undine Janetzky, Ernährungsberaterin, Spremberg

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.